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Die Zeit des Wiederaufbaus

Hilfe von allen Seiten

1948

Die Nachkriegszeit ist von großer Not geprägt.
Viele halt- und heimatlose Jugendliche werden aufgegriffen und dem Verein für kürzere oder längere Betreuung übergeben.

Der tägliche Pflegesatz beträgt DM 1,--.
Nur duch Zuwendungen von allen Seiten – auch durch amerikanische Soldaten – kann die ärgste Not überwunden werden.

Aus gesundheitlichen Gründen gibt Thekla Macho ihr Amt zurück und Paula Schmid übernimmt den Vorsitz.

1950

Es werden 180 Kinder betreut, wodurch die Räumlichkeiten den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Ein Neubau wird in Betracht gezogen.
Die Arbeit der Schwestern konzentriert sich immer mehr auf Säuglinge und Kleinkinder, deren Zahl auf 180 angestiegen ist.
Die Räumlichkeiten in den Häusern sind
den Anforderungen, die inzwischen an Einrichtungen gestellt werden, in keiner Weise gewachsen. So wird an einen Neubau gedacht. Durch mühsame Verhandlungen kann das Areal Ecke Prittwitzstraße/Regerweg erstanden werden. Doch die notwendigen Mittel zum Bau fehlen: keine leichte Aufgabe!

1953

Mit Darlehen, die durch eine Bürgschaft des bischöflichen Ordinariats abgesichert wurden, und wenigen Eigenmitteln kann der erste Spatenstich getan werden.

1954

Bereits am 08.03.1954 wird das Haus eingeweiht.
Der Verein hat nun ein für diese Zeit modernes Heim, das den neuesten pädagogischen Anforderungen entspricht.

1955

Die Stadt Ulm beschließt, kein eigenes städtisches Kinderheim zu bauen. Sie stellt den beiden konfessionellen Einrichtungen in Ulm je zur Hälfte Mittel zur Verfügung, um die notwendige Arbeit zu leisten.

Der Verein kann so neben einem dringend benötigten Säuglingsheim noch einen Bau für Schüler erstellen, um in Zukunft auch Kinder bis zum Ende der Schulzeit beherbergen zu können. Für die Kinder bedeutet dies, dass sie nicht die Bezugspersonen wechseln müssen. Dies war oft mit Trauer und Tränen einhergegangen.

1957

Am 25.07.1957 werden die neuen Häuser unter großer Beteiligung von Kirchen, Behörden und Bevölkerung eingeweiht.
Die Häuser in der Friedensstraße werden aufgelöst und unter Mithilfe von Bevölkerung und Amerikanern in die Prittwitzstraße verlegt. Nun ist alles unter einem Dach.

Die neue Einrichtung kann nun 180 Kinder und 20 junge Mütter aufnehmen, diese werden von 10 Schwestern und 15 Helferinnen betreut. Viele Kinder bekommen in dieser Zeit von adoptionswilligen Eltern eine neue Familie.

Die in Neu-Ulm stationierten Amerikaner helfen, wo sie können: z.B. ermöglichen sie Schwester Elisabeth den Führerschein und die Anschaffung eines Autos.

Über uns

Das Zentrum >guterhirte< ist mit seinen Angeboten eine Einrichtung der Erziehungshilfe. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und Familien Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen.

Kontakt

Zentrum >guterhirte<
Prittwitzstraße 13-17
89075 Ulm

Telefon:  0731 / 922 70-0

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